Quelle: Pressemitteilung der SNB zum 3. Quartal 2019, Zürich, dem 31. Oktober 2019

Die Schweizerische Nationalbank weist für die ersten drei Quartale 2019 einen Gewinn von 51,5 Mrd. Franken aus.

Der Gewinn auf den Fremdwährungspositionen betrug 42,7 Mrd. Franken. Zudem resultierte auf dem Goldbestand ein Bewertungsgewinn von 7,3 Mrd. Franken. Der Gewinn auf den Frankenpositionen belief sich auf 1,7 Mrd. Franken. Das Ergebnis der Nationalbank ist überwiegend von der Entwicklung der Gold-, Devisen und Kapitalmärkte abhängig. Somit sind starke Schwankungen die Regel und Rückschlüsse auf das Jahresergebnis nur bedingt möglich.

Der Gewinn auf den Fremdwährungspositionen belief sich auf insgesamt 42,7 Mrd. Franken. Auch die Zins- und Dividendenerträge betrugen 6,9 Mrd. Franken bzw. 2,9 Mrd. Franken. Auf Zinspapieren sowie -instrumenten resultierte ein Kursgewinn von 19,5 Mrd. Franken. Das positive Börsenumfeld führte zudem zu einem Gewinn von 22,4 Mrd. Franken auf Beteiligungspapieren und -instrumenten. Aber auch die wechselkursbedingten Verluste beliefen sich auf insgesamt 8,9 Mrd. Franken.

Auf dem mengenmässig unveränderten Goldbestand entstand ein Bewertungsgewinn von 7,3 Mrd. Franken. Da das Gold per Ende September 2019 zu 47 620 Franken pro Kilo gehandelt wurde (Ende 2018: 40 612 Franken).

Der Gewinn auf den Frankenpositionen betrug insgesamt 1,7 Mrd. Franken, wobei dieser im Wesentlichen aus den erhobenen Negativzinsen auf Girokontoguthaben resultierte.

Per Ende September 2019 resultierte – vor der Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven – ein Gewinn von 51,5 Mrd. Franken. Artikel 30 Abs. 1 NBG schreibt der Nationalbank vor, Rückstellungen zu bilden, welche es erlauben, die Währungsreserven auf der geld- und währungspolitisch erforderlichen Höhe zu halten. Die Zuweisung für das laufende Geschäftsjahr wird Ende Jahr festgelegt.

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